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Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft

Logo Gemeinsam in VielfaltDas Programm „Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ des Sozial- und des Staatsministeriums umfasst vier Säulen:

1. Das Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“. Derzeit sind es 133 geförderte Bündnisse;

2. Die Qualifizierung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. Dieser Teil des Programms wird von der Landeszentrale für politische Bildung im Auftrag des Sozialministeriums umgesetzt;

3. Die Förderung von kommunalen Flüchtlingsdialogen und

4. Das neue Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Integration, auf das sich auch Flüchtlinge bewerben können.

Aktuelles

21.11.2017
Das Projekt »Vielfalt mitgestalten - Bildungswerkstatt Integration« von der Evang. Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW) will einen Kompass für die aktuelle Situation liefern.

Sie werden als Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zu vier Themenforen eingeladen. Auf diese Weise soll unsere vielfältige Gesellschaft mit aktuell fachlichen Themen bereichert werden. Jeder Austausch und jeder Perspektivenwechsel bietet die Chance, mit neuen Ideen das eigene Handeln weiter zu entwickeln.
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02.11.2017
Rundschreiben R 29070/2017 [PDF: 252 KB]  vom 25.10.2017

Mit dem landesweiten Programm RAUMTEILER wollen der Städtetag Baden-Württemberg und die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler Kommunen und Ehrenamtliche unterstützen Wohnraum für Menschen in prekären Lebenssituationen in privaten Wohnraum zu vermitteln.

Denn privaten Wohnraum zu vermitteln heißt, die Integration zu stärken und Kommunen nachhaltig zu entlasten.
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21.09.2017
Wir möchten Sie zum Fachtag Integration + Teilhabe am 24. Oktober 2014 in Heilbronn einladen.

Nähere Informationen zum Programm, zu den Anmeldemodalitäten sowie eine Anfahrtsbeschreibung können Sie dem Flyer entnehmen. Eine Teilnehmerbeschränkung pro Kommune gibt es am Fachtag nicht.
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27.04.2017
Pressemitteilung des Staatsministeriums 49/2017 vom 27. April 2017

Ministerpräsident Winfried Kretschmann: Der Pakt für Integration unterstützt die Kommunen umfangreich – denn Integration findet in großen Teilen vor Ort statt.
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Kurzfilm: FLÜCHTLINGSHILFE KOMMUNAL.


Der Städtetag Baden-Württemberg stellt die Arbeit im Förderprogramm "Gemeinsam in Vielfalt - Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe" vor.

Die Kurzversion fasst die Arbeit der kommunalen Flüchtlingshilfe in einer Minute zusammen.

In vielen Mitgliedstädten des Städtetags Baden-Württemberg ist das Bürgerengagement eine wesentliche Stütze der „FLÜCHTLINGSHILFE KOMMUNAL“. In einer dreiminütigen Filmcollage wird dieser Aspekt des kommunalen Engagements in der Flüchtlingshilfe mit der Arbeit des Städtetags verbunden.

Der Kurzfilm wurde im Rahmen der Hauptversammlung des Städtetags am 23.11.2016 in Mannheim erstmals öffentlich gezeigt. Die Dreharbeiten fanden unter anderem beim zweiten Projekttreffen der vom Städtetag betreuten Projekte im Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ statt. Durch das Medium „Film“ kann die kommunale Arbeit einem breiten Publikum nähergebracht werden. 

Gerne können Sie die Filme auch im Rahmen der geförderten Projekte einem breiten Publikum vorführen (ausgenommen Kino).

Wir danken:

  • unseren Projektpartnern für die Mitwirkung am Film
  • der Stadt Lörrach für die Planung und Durchführung des dortigen Drehs sowie
  • den Filmkindern in Lörrach

Die Produktionsfirma vidream aus Freiburg war mit der Umsetzung des Films beauftragt.

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration und aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert.

3. Gesamttreffen der vom Städtetag betreuten Projekte

2. Projekttreffen 2016 in Stuttgart

Nächste Woche findet am 4. Juli 2017 wieder im Martha-Maria Haus das 3. Gesamttreffen der vom Städtetag betreuten Projekte (1. und 2. Tranche) statt.

Es haben sich rund 60 Teilnehmer angemeldet umd von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr die Integration von Personen mit Fluchterfahrung mit uns zu diskutieren.

Inputs geben Prof. Dr. Jürgen Kegelmann von der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Timm Klotz vom Freundeskreis Asyl Radolfzell e. V., Dr. Susanne Diemer aus dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg sowie Verena Schmid vom „Reallabor Asyl“ und Inge Baumgärtner aus der Stadt Sinsheim.

Das Förderprogramm „Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe – Gemeinsam in Vielfalt“

Ziele des Förderprogramms „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ der Landesregierung von Baden-Württemberg sind die Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen durch bürgerschaftliches Engagement sowie die Verbesserung des Zusammenlebens in den Kommunen durch Dialoge.

Das Förderprogramm soll zivilgesellschaftliches Engagement unterstützen und stärken und Beteiligung fördern. Es soll auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten reagieren und dem humanitären Auftrag der Flüchtlingshilfe Rechnung tragen. Im Zusammenwirken unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure (Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) sollen gemeinsam mit Flüchtlingen in einem dialogischen Verfahren neue Wege des Zusammenlebens und des Zusammenwirkens entwickelt und erprobt werden. Willkommenskultur soll gelebt werden, und Flüchtlinge sollen mit ihren Talenten und Fähigkeiten in der Heimat auf Zeit oder der neuen Heimat integriert werden. Eigenes Engagement bietet Flüchtlingen die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen, Wissen einzubringen, und den Alltag zu strukturieren. Stereotype Klischees gegenüber Flüchtlingen werden so revidiert und Schwellenängste abgebaut.

Dazu soll die jeweilige Kommune/der jeweilige Landkreis ein Beteiligungsverfahren initiieren und bereits zu Beginn dieser Initiative lokale Träger, Initiativen, Mehrgenerationenhäuser, Migrant(inn)en und Flüchtlinge mit einbeziehen. Aus diesen Auftaktveranstaltungen soll ein dauerhaftes Lokales Bündnis entstehen. Ziel ist es, dass sich die kommunale Verwaltung und weitere Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen austauschen und miteinander vernetzen. Dem gesamten Förderprogramm liegt ein sozialraumorientierter Ansatz zu Grunde. Die Lokalen Bündnisse für Flüchtlingshilfe sind Integrationsprojekte mit lokaler Anbindung.

Das Förderprogramm soll dazu beitragen, dass in der gesamten Fläche des Landes Bündnisse für Flüchtlingshilfe existieren. Deshalb werden die Lokalen Bündnisse in das Lan-desnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement eingebunden. Dabei sollen mit dem Förderprogramm auch Kommunen und Landkreise, die bisher nicht am Landesnetzwerk teilnehmen, erreicht werden.

Häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet.

Regionalkonferenzen: Engagiert weiter!

Im Rahmen des Programms "Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft" setzt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg – in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg – ein Förderprogramm zur Basisqualifizierung für bürgerschaftlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe um.

Dabei bieten Regionalkonferenzen eine Plattform für den Austausch über die bisherigen Erfahrungen, die Weitergabe guter Beispiele und die Vernetzung untereinander.

Die Anforderungen und die Belastungen in den zurückliegenden Monaten waren für bürgerschaftlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe hoch und stellten eine Ausnahmesituation dar.

Mit dem Format der Regionalkonferenz bietet sich die Möglichkeit, den ehrenamtlich Engagierten für ihr schnelles und unbürokratisches Handeln zu danken und den Blick zurück und nach vorn zu richten. Nach vielen Monaten kurzfristigen Handelns sind nun mittel- und langfristige Strategien möglich und notwendig.

Es gilt auf kommunaler Ebene die Abläufe vor Ort zu optimieren, Ehrenamtlichen die Möglichkeit zur weiteren Qualifizierung zu ermöglichen und Strukturen zu entwickeln, die das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe zukunftsfähig machen und sowohl Überlastungen wie auch Enttäuschungen im Ehrenamt verhindern.

Wenn Sie für Ihre Region Interesse an der Durchführung einer Regionalkonferenz haben können Sie sich gerne auf den Seiten der Landeszentrale für politische Bildung informieren und Kontakt zur Leiterin des Fachbereich aufnehmen.

weitere Informationen

Kontakt

Herr  Martin Müller
Städtetag Baden-Württemberg
Dezernat III
Fachberatung Bürgerschaftliches Engagement
Königstraße 2
70173 Stuttgart

Telefon:  0711 22 921-34
Fax:  0711 22 921-42
E-Mail schreiben
www.staedtetag-bw.de
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